Bühnen-/
Kostümbild &
Performance
Kunst im Zeitraum
Ich entwerfe sowie gestalte Bühnen- und Kostümbilder, performe auch selbst. Mich interessiert besonders die Interaktion zwischen menschlichen Körpern und Objekten sowie die daraus entstehenden wechselseitigen Einflüsse, die neue Inspirationen und zufällige Prozesse hervorbringen.
Figurinen / Baugerustentwürf fürs Tanzstück
Romeos & Julias unplagued
2021
Choreografie Yoshiko Waki
Dramaturgie Rolf Baumgart
Bühne und Kostüme Nanako Oizumi
Polish Dance Theater (Posen / Polen)
Das Tanzstück Romeos & Julias unplagued (2021), eine Koproduktion zwischen der polnischen Tanzcompany Polski Teatr Tanca und der Münsteraner Tanzgruppe bodytalk, hat sich mit der Sehnsucht nach Freiheit auseinandergesetzt, während wir die Einschränkungen durch die Pandemie erlebt haben.
Inspiriert von Shakespeares Romeo und Julia, wo zwei junge Leute für Liebe und Freiheit gegen das unvermeintlichen Schicksal und Gewalt kämpfen, jedoch mit vielen Julias, vielen Romeos und lauter Fantasiefiguren.

Figurinen für Szene Natur

Figurinen für Szene Maskenball

Baugerust "Freiheit-Booth"
Bühnenelemententwürfe fürs Theaterstück
Der siebente Bruder
2023
Regie Lukas T.Goldbach
Bühne und Kostüme Nanako Oizumi
Landestheater Tübingen
Das Schauspielstück "Der siebente Bruder oder das Herz im Marmeladenglas" ist eine Produktion auf Basis der gleichnamigen Graphic Novel des dänischen Autor Øyvind Torseter.
Das Bühnenbild nahm die wunderbare Ästhetik von Graphic Novel auf, und sollte den Schauspieler*Innen durch verschieb- und drehbare Elemente eine ganz eigene Dynamik ermöglichen.
Das Stück beginnt in einem Wohnzimmer, und drei Spieler*Innen gestalten daraus neue Spielszenen und verwandeln die Figuren beispielsweise in einem bösen Troll, eine verrückte Prinzessin oder einen mutigen Held.


Bühnenfoto



Bühnen-/ Kostümbildentwurf für Musiktheaterstück
Als wir nicht wussten, wer wir waren
2025
Regie und Video Jens Bluhm
Bühne und Kostüme Nanako Oizumi
Staatstheater Wiesbaden
Als wir nicht wussten, wer wir waren ist ein Musiktheaterstück für zwei Spieler*Innen und zwei Musiker*Innen. Es geht um menschliche Einsamkeit, Feindschaft und unsere Erinnerungen.
Zwei Protagonistinnen, ein Kind und eine alte Dame, fragen sich, wie sich das menschliche Gehirn durch Demenz verändert. Wie man sich gegen das Vergessen wehren kann, oder wie man an Freundschaft glauben kann, wenn es klar ist, dass der andere einen sofort vergisst.
Zentrales Element der Bühne ist ein großer Baum, der an menschlichen Nervenzellen erinnert. Viele Zettel hängen darin, wie ein Baum voller Wünsche, aber auch als Erinnerung, die man sich immer wieder anschauen und sich erinnern kann.

Modell



Image des Element "Baum"

Zeichnung "Baum"


Foto: Laura Nickel
Bühnenbildentwurf für Bürgeroper Who Cares?
2025
Musikalische Leitung Ruth Katharina Peeck
Regie und Video Mirjam Schmuck
Komposition Marc L. Vogler
Libletto Kainkollektiv
Oper Dortmund
"Who Care?" ist eine partizipative Operproduktion. Sie befasst sich mit dem Thema Care Arbeit, erzählt über den Mythos der griechische Göttin Cura, die Göttin der Sorge.
Das Bochumer Künstlerduo Kainkollektiv schrieb das Libretto, erstellt aus Interviews mit Mitgliedern des Bürgerchors, viele von denen Frauen über 50 Jahre alt. Ihre Erfahrung mit Sorgearbeit, der Erziehung von Kindern sowieo der Pflege von Verwandten, wird durch die facettenreichen Musik des Komponisten Marc L. Voglers begleitet.
Der Chor verkörpert dabei die Göttin Cura, die von Ihr bzw. Ihnen erschaffenen Menschen werden dargestellt durch eine von Masse der Schaufensterpuppen. Diese Puppen sind zerbrechlich, unhandlich, sie werden von Chor getragen und versorgt, auf ihrer endlosen Reise zwischen Universum und Erde.

Foto: Björn Hickmann, Nanako Oizumi



Performance und Gestaltung
Hostclub
Choreograf: Yoshiko Waki
Performance: Bartosz Przybylski, German Hipolito Farias, Martijn Joling, Pawel Malicki, Tirza Naomi Ben Zvi, Yasin Wörheide, Timo von der Horst, Roman Podeszwa, Vincent Loth, Nanako Oizumi, Momoko Baumgart, Mareike Fiege
Bühnenbild: Yashin Wörheide, Nanako Oizumi
Kostüme: Nanako Oizumi
Host Club ist ein erfolgreiches Geschäftsmodell aus Japan: Hübsche Männer kümmern sich um weibliche Gäste. Die Geschäftsstrategie ist, das Publikum süchtig zu machen.
Der Erfolg wird am Umsatz gemessen – und zwar dem des Gastes und dem des Gastgebers.
Was können wir als Künstler*innen davon lernen? Partizipation verstehen wir als Partyzipation, Happening als Happyning.

Foto: Borna Julaie, Klaus Dilger, Nanako Oizumi




