Motion / Medien
Nanako Oizumi
Stillstand hat mich noch nie interessiert. Wie sieht Bewegung aus? Und warum bewegt es sich überhaupt? Das wollte ich ergründen.
Begonnen habe dabei ich mit klassischer Malerei. Aber getrieben von meiner Neugier hatbe ich immer wieder neue Materialien und Techniken ausprobiert.
Ich bin immer auf der Suche nach neuen Wegen, um die Kunst und das Publikum miteinander zu verbinden, Atmosphäre lebndig werden zu lassen und Gefühle spürbat zu machen.
Ich war immer fasziniert von verschiedenen Darstellungsformen: Zwischen 2- und 3 Dimensionalität, zwischen Kunst und Theater.
Jetzt möchte ich mehr über digitale Kunst erfahren. Mein Traum ist es, einen Raum zu schaffen, in dem darstellende und bildende Künste interaktiv aufeinander reagieren und ein lebendiger Austausch mit dem Publikum entsteht.
Ölmalerei : Drawing
Malen und Gestalten waren schon immer meine größte Stärke und liebste Beschäftigung. Diese Leidenschaft führte mich zu einem Bachelorstudium im Fach Ölmalerei an der Tama Art University in Tokio. In meiner künstlerischen Arbeit interessiere ich mich besonders für die Abstraktion konkreter Situationen – vor allem für Bewegung sowie für Luft und Leere als wahrnehmbare Elemente, die ich in bildliche Formen übersetze.

Online Projekts
Während der Covid-19-Pandemie entstanden im Kollektiv „PrunkundPlaste“ mehrere Online-Kunstprojekte, an deren Konzeption und Umsetzung ich aktiv beteiligt war.
MEDEA.chor
ein digitales Theaterprojekt
Mein Fokus lag für einige Jahre auf der Arbeit alsBühnen- und Kostümbild am Theater.
Doch im Jahr 2022 standen meine Kolleg*Innen und Ich vor einer besonderen Herausforderung: Die Coronapandemie, während der alle Theater vorübergehend schließen mussten.
Aus dieser Situation heraus entstand das digitale Projekt „MEDEA.chor“. Inspiriert von Euripides' Tragödie verwandelten wir Interviews und Monologe in ein interaktives Erlebnis, das die Zuschauer auf eine digitale Reise durch die bewegenden Migrationsgeschichten verschiedener Frauen mitnimmt. Dabei kann jeder Besucher seinen eigenen Weg wählen und so die unterschiedlichen Lebensperspektiven unserer „Medeas“ entdecken.

Game
Um meine Ideen nicht nur digital zu gestalten, sondern auch direkt erlebbar zu machen, befasste ich mich Im Kurs „Praktische Informatik 1“ an der Universität Bremen mit den Grundlagen der Java-Programmierung und entwickelte im Zuge dessen das Computerspiel „Artnapping“.
Performance Inszenierung
Im Rahmen der Ausstellung „Cool Japan“ im Übersee-Museum Bremen entwickelte ich eine szenische Führung, nach Motiven aus Yoko Tawadas Roman „Das Bad“.
Zwei Spielerinnen und zwei Musiker*innen führten das Publikum durch den Ausstellungsraum und erzählten dabei von einer schillernden Zwischenwelt, welche die japanische Popkultur mit der einem Bremer Blick auf die Welt verband.

Bühnen- und Kostümbild
Nach meinen ersten Berufserfahrungen an Theatern in Japan arbeitete ich zunächst als Assistentin, unter anderem am Theater am Goetheplatz in Bremen. Anschließend war ich selbstständig tätig und entwarf Bühnen- und Kostümbilder für verschiedene Theaterproduktionen.
Design für Graphic und Publikation
Im Rahmen meiner Theaterarbeit habe ich auch Poster für Theaterveranstaltungen entworfen, sowie das Coverbild für einen Gedichtband designt.

Kontakt
Telefon: +49 1573 1595299
E-Mail: info@nanakooizumi.com
Adresse: Bismarckstraße 188, 28205 Bremen
